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Cassette Culture Node.Linz

Eine Schausammlung von Wolfgang „Fadi“ Dorninger

Die Ausstellung im Ursulinenhof Foyer im OÖ Kulturquartier ist seit 15.7.2018 Geschichte. Ich hatte drei Wochen eine großartige Zeit mit aufmerksamen Gästen, die mir viele lange Gespräche schenkten und Acts, Vortragende und Workshop-Leiter die wesentlich den Erfolg der Ausstellung mitgeprägt haben.

Nun geht die Ausstellung nach Wien in die Räumlichkeiten von Thomas Resch, Sänger und Saxophonist bei Monochrome Bleu. Am 7. Februar eröffnen wir. Genaueres finden Sie bald auf dieser Homepage.

Cassette Culture Node.Linz zeigt, wie der Linzer Wolfgang „Fadi“ Dorninger aus seiner musikalisch-künstlerischen Einsamkeit in Linz ausbrach und im globalen Netzwerk der Cassette Culture aktiv wurde. Die Ausstellung beleuchtet diese Parallelkultur aus dem Handlungsraum von Dorningers Kassettenlabel Die Ind (1983 – 1994) und den Linzer Bands Monochrome Bleu und Josef K. Noyce. Mit Hilfe des Cassette Culture Netzwerks tourte Dorninger mit beiden Bands quer durch Europa und mehrmals durch die USA. Unter dem Motto "Contact, Document and Exchange" entwickelte sich ein Aktionsraum, den die Protagonisten bis heute nicht verlassen haben. „Du konntest nur dabei sein, wenn du Kontakt aufnahmst und du konntest nur dabei bleiben, wenn du regen Austausch pflegtest und einen Knoten (Node) zum Laufen brachtest.“ Mit zunehmender Dichte und weltweiter Vernetzung entstand eine aktive und vernetzte Community. Treiber dieses gemeinschaftlichen Handels waren Tape-Compilations. Lokal vernetzte Dorninger die Linzer Undergroundszene mit dem „Fadi The Sampler Linz“ (1984 - 1988) und international mit dem „Tape Report“ (1985 – 1990).

In der Ausstellung Cassette Culture Node.Linz öffnet Wolfgang Dorninger sein Archiv bestehend aus Tapes, Fanzines, Briefe, Folder, Flyer und Videos und legt dabei Strategien dieses Netzwerkes frei. Die Ausstellung geht auch der Frage nach, ob Cassette Culture mit seinen Strategien Tools für das heutige Musikschaffen bereitstellen kann. Mittels Vorträgen und Workshops wird ausgelotet, wie radikal Artificial Intelligence die Musikproduktion verändern wird, wie Zukunftsmusik aussehen kann und ob altmodische Begriffe wie Haltung, Authentizität und Do It Yourself noch Tragkraft haben.

Wolfgang Dorninger wird täglich durch die Ausstellung führen und im Rahmenprogramm zur Ausstellung finden wöchentlich Workshops, Konzert- und Vortragsabende statt. Die Ausstellung wird, so Dorninger, "Musicmaniacs" und "Tapelunatics" ganz sicher entzücken und kunst- und kulturinteressierten Menschen neue Perspektiven eröffnen.

Information, Links, ...

Kurator: Wolfgang Dorninger
Ausstellungsgestaltung: Clemens Bauder
Kuratorische Betreuung im OÖ Kulturquartier: Markus Reindl

Ermöglicht wird die Ausstellung von 122 Crowdfundern, OK|Offenes Kulturhaus Oberösterreich, der Druckerei Resch und durch den SKE-Fond der Austro Mechana.

Über Wolfgang Dorninger: Wolfgang Dorninger ist Musiker, Musikproduzent, Sound Artist und Lehrender an der Kunstuniversität Linz.

Too much German: Here is the English text.

Du willst mehr über die Ausstellung lesen: Hier geht lang.

Homepage: Wolfgang Dorninger

About the image: Wolfgang Dorninger at the headquarter of Cause & Effect in Indianapolis 1986. Foto: Leo Schatzl